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Warum Besprechungen sinnvoll sind

Besprechungen, also der Austausch mit anderen über anstehende Themen, neue Projekte, Herausforderungen, Möglichkeiten usw. sind absolut sinnvoll. Sogar persönliche Meetings auch in Zeiten von Zoom, Skype und allen anderen Medien, die eine Besprechung über die Ferne mit Blickkontakt ermöglichen haben definitiv ihre Berechtigung. Ihr kennt das ja vielleicht von mir, es gibt Phasen, da bin ich mehr in der Luft als am Boden, also in Flugzeugen!

Es sind dann die persönlichen Treffen mit Geschäftspartnern, die der Anlass für meine Flugreisen sind. Oft bin ich dann in Asien aber auch andere Kontinente besuche ich regelmäßig für persönliche Meetings.

„Viel Geschäft entsteht durch Zufall“

„Viel Geschäft entsteht durch Zufall“, dieses Zitat von Reinhold Würth erwähne ich gerne und immer wieder, jedoch ergänze ich auch: „persönliche Gespräche helfen dem Zufall auf die Sprünge“.

Ein Meeting über eine Plattform mit Kamera und Mikro hat für mich noch lange nicht die gleiche Qualität wie ein Austausch Face to Face. Jedoch bringt das beste Treffen nur etwas, wenn anschließend auch Taten folgen. Wie viele Besprechungen verlaufen schlussendlich im Sand, weil eben so gut wie nichts davon umgesetzt wird?

Ebenso hört man immer wieder von gar ach so wichtigen Menschen, die es gar nicht oft genug mitteilen können in welchen Besprechungen sie von Montag bis Freitag sitzen. Die sind meist schon auf 10km Entfernung zu erkennen. Woran? An dicken Unterschriftenmappen unter dem Arm, die dann während dem Meeting nebenher durchgearbeitet werden. Bravo, so bekommst Du die Zeit auch rum. (Denke ich mir dann)

Aber verursachst Du so auch Erfolge?

Aber verursachst Du so auch Erfolge? Nein! Nein, behaupte ich. „Aber sonst schaffe ich meine ganzen Aufgaben nicht“, ist dann der Konter. „Ausrede“ Lautet da meine Antwort darauf.

Kurze Besprechungen haben sich bei uns bewährt. Kurz und fokussiert vorbereitet, Gesamtzeit Aufwand inkl. Vorbereitung und Besprechung 30 bis 40 Minuten. Klare Tasks, die in der Besprechung definiert werden und in der nächsten, meist am Folgetag, kurz abgefragt werden und gut ist. Erfolgsverursachung, absolut!

Wenn ich nicht im Haus bin, gibt es eine kurze aber präzise Sprachnachricht. Hatte ich auch schon in einer Folge in der letzten Woche so erwähnt.

Kurz und auf den Punkt

Dabei aber noch etwas für mein Team und mich ganz Wichtiges: kurz und auf den Punkt! Kein Geschwafel, keine selbst Beweihräucherung. Sowas geht mir dermaßen auf die Nerven, wenn ich nahezu ein ganzes Kapitel eines Hörbuches höre, also sprich wenn dazu ein halber Podcast wird. Sowas höre ich mir meist gerade bis zur Hälfte an und brich dann ab. Gilt übrigens auch für Besprechungen.

Bring es auf den Punkt, wiederhole das Ganze nicht noch 4-mal mit anderen Worten. Menschen, die sowas machen, hören sich einfach gerne reden, denke ich mir jedes Mal.

Gerade firmeninterne Meetings kurzhalten und bei größeren Projekten zwischendurch umsetzten.

Warum keine langen Besprechungen?

Und warum so und nicht eine lange Besprechung und ein ganzes Buch von Aufgaben? Eine für mich schlüssige Erklärung nehme ich da gerne aus der Fliegerei: es gibt zwar einen kompletten Flugplan auch für die weiteste Entfernung, aber die Piloten prüfen immer wieder die eigene Position und passen die Route auch immer wieder an. Selbst längste Flüge sind in einzelne Legs unterteilt. Also in einzelne Abschnitte unterteilt. Das dürfte den Sinn von regelmäßigen kurzen Meetings mit anschließendem konsequentem umsetzten doch eigentlich schon erklären.

Vereinbarungen mit Leben füllen

Und das Allerwichtigste: Vereinbarungen mit Leben füllen. Aufgaben also umsetzten. Es ist immer wieder dasselbe Thema, es ist immer wieder derselbe Punkt, an dem man landet, wenn man über Erfolg spricht. Zuverlässiges Umsetzen der Aufgaben und Schritte.

Es gibt kein effizienteres Mittel um den eigenen Erfolg zu verursachen. Auch klar an der Stelle: Aufgaben schriftlich und klar festhalten, Termine dazu und gut ist.

Tool zur Aufgabenkontrolle

Welches Tool zur Aufgabenkontrolle Du nutzt, ist es egal, Hauptsache Du nutzt es permanent. Elektronisch oder Papierplaner, völlig egal, es muss für Dich passen. Du musst es schnell und einfach mitnehmen können.

Zusammenfassend also:

  • kurze Besprechungen, je nach Bereich, regelmäßig, fokussiert vorbereitet und geführt, klare Aufgaben ausgearbeitet mit zuverlässigem Umsetzungstermin.
  • Keinen Marathon, bei dem Unterschriftenmappen durchgearbeitet werden.
  • Anstatt jemandem zuzuhören, der nicht auf den Punkt kommt, ist es doch viel besser einen Podcast anzuhören, der Dich weiterbringt.

Darum an der Stelle: ich hoffe, Dich hat diese Folge weitergebracht und wir hören uns in der nächsten dann wieder.

Bis dahin, Liebe Grüße

Euer Thorsten

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