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„Du darfst das nicht so persönlich nehmen“, wie oft habe ich das schon gehört, wenn ich mich im Unternehmen über etwas geärgert habe.

Egal nun ob das Ärgernis von außen oder von innen kam. Jetzt ist das halt so schön und so leicht gesagt und in der Theorie da mag das vielleicht auch stimmen.

ABER: ich tue das was ich tue von Herzen, es ist mein Ding, mein ganz persönliches Ding was ich da durchziehe. Also wie soll dann da etwas nicht persönlich zunehmen sein, wenn etwas gegen das Gedeihen des Unternehmens geschieht.

Da dies eine Podcastfolge ist oder überhaupt ein Podcast ist, in dem es in den allermeisten Fällen ja um Tipps für andere Unternehmer geht, sollte ich ja gleich sofort in das gleiche Horn blasen, „Du darfst das ja alles nicht persönlich nehmen“. Das kann ich aber nicht, weil es dann nicht ehrlich wäre.

Auch ich kann ab und an meine Fassung verlieren. Es soll dazu sogar lustige Beispiele geben.

Also möchte ich mir das nur einfach mal anschauen warum ich mir manches so persönlich nehme.

Nun, so ein Unternehmen, welches beispielsweise vom Gründer geführt wird, ist doch ein Teil der Person, die den Laden an den Start gebracht hat. Ein Teil von mir also. Und das ist doch eigentlich schon die Erklärung für dieses persönlich nehmen. Aber was spricht nun für die Aussage das man das eben nicht soll, also nicht auf sich persönlich bezieht, wenn gerade mal etwas gegen das Unternehmen geschieht?

In den allermeisten Fällen geschieht etwas Negatives für dein Unternehmen nicht aus persönlicher Motivation und gegen Dich als Mensch. Das Finanzamt, dass Dich ärgert, tut das selten, weil es etwas gegen Dich als Person hat. Ein Lieferant, der zu spät liefert, macht das ja auch nicht nur um Dich zu ärgern, wegen Dir als Person. Ein Mitarbeiter, der beispielsweise einen Fehler macht, macht den nicht, weil er Dich nicht leiden kann. (So sollte es zumindest sein). Eine Maschine, die in einer Produktion gerade den Geist aufgibt, will Dich ja nicht ärgern.

Also ist jawohl doch was dran an dem „Du darfst das nicht persönlich nehmen“. Da haben diejenigen, die das so kolportieren doch nicht so unrecht.

Dieses Thema greift heute auch in Teilen in eine erst neulich gesendete Podcastfolge.

Auch in der Folge habe ich den einen oder anderen Kniff angesprochen, mit dem man sich zügig wieder beruhigen kann. Damals jedoch in einem ganz anderen Kontext. Was also tun, um das hinzubekommen als sich eben nicht persönlich angegriffen zu fühlen?

Mir hilft in einer solchen Situation in der die Emotionen gerne mal hochkochen – abstandnehmen. Wenn ich im Büro bin ist es ganz praktisch und gesund noch dazu, ich schnapp mir unseren Hund und geh raus. Das hilft ungemein und der Hund freut sich.

Das geht jetzt aber auch ohne Hund. Das wichtige für mich ist das körperliche rausgehen aus der Situation, aus der Umgebung wo ich etwas Bestimmtes erfahren habe oder wo eine Situation entstanden ist. -Rausgehen und Durchatmen- nach ein paar Meter kann man ganz gut damit beginnen über das ganze nachzudenken. Eben genau der Abstand ist es dann was die Empfindung eher vom Objektiven in das Subjektive transportiert. Und das soll es dann schon was es sein soll, nicht mehr subjektiv also persönlich, sondern objektiv. Klingt einfach, ist es im Endeffekt auch.

Die Herausforderung jedoch, die besteht darin in dem Moment daran zudenken rauszugehen und dann nicht nur daran zu denken, sondern es auch wirklich zu tun. Pack Dir einen Zettel mit einer passenden Erinnerung gut sichtbar in die Nähe Deines Schreibtisches. Vielleicht nur mit einem Stichwort, welches Du in diesem Moment richtig verstehst, oder Du hast jemanden dem Du sehr weit vertraust, bitte den- oder diejenige Dich in einer solchen Situation an Dein Abstandnehmen mit den richtigen Worten zu erinnern. Egal was Du nun machst der Impuls muss irgendwie von außen kommen, denn man selbst ist schon zu sehr in der eigentlichen Situation gefangen. Und natürlich und das hatte ich schon in der vorhin erwähnten Folge schon gesagt, Du kannst Dich trainieren, aber es schadet einfach ein solcher Impuls von außen überhaupt nicht.

Wie gehts denn Du mit solchen Momenten, in denen Du am liebsten um Dich schlagen wolltest, um? Um Dich schlagen natürlich nur im übertragenen Sinne gemeint.

Schreib mir gerne eine Email was Dich auf die Palme bringt und genauso was Dich da wieder runterholt.

Ich freue mich jedenfalls auf Deine Nachricht. Und ich freue mich auch wenn Du bei der nächsten Folge wieder dabei bist.

Bis dahin, liebe Grüße

Euer Thorsten

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