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Wie du selbst Änderungen in deine Aufgaben, in deine Gewohnheiten konsequent herbeiführst, war ja schon Thema in einer vorausgegangenen Folge.

Wie aber bekommst du Änderungen in den Ablauf deiner Mitarbeiter konsequent umgesetzt?

Viele Führungskräfte und Unternehmer stehen ab und an vor dieser Aufgabe und ein neues Ziel ist klar definiert, es ist klar es müssen einige Veränderungen in den Abläufen integriert worden, aber wie?

Gerade wenn es darum geht, neue Routinen zu implementieren, oder bestehende Routinen zu verändern, steht einem gerade die liebe Gewohnheit im Weg. Und es gibt Menschen, die tun sich leicht, neues in ihre Abläufe zu implementieren und es gibt Menschen, da ist es eine echte Aufgabe neues in deren Arbeitsablauf hineinzubekommen.

Woran liegt das?

Gewohnheiten hat jeder von uns. Alte Gewohnheiten einfach zu löschen ist schwierig. Wenn dann sollte man sie durch neue ersetzen. Der Beweis, dass alte Gewohnheiten schwierig zu verändern sind, findet sich im Sport. Eine falsch angewöhnte Bewegung ist wesentlich schwieriger wieder abzugewöhnen, als es von vorneherein richtig zu lernen.

Ein Beispiel, was ich von mir selbst kenne: meine früheren Tennistrainerstunden, da war es für mich klar zu erkennen.

Was aber nun, wenn man etwas ändern will? Wie lange dauert das?

Ist dann häufig die Frage.

Es gab eine Studie, in der das Erlangen neuer Gewohnheiten beobachtet wurde. Ziel dieser Studie war es, herauszufinden, wie lange es braucht, bis man neue Tätigkeiten automatisch durchführt, diese also zur Gewohnheit wurden. Als ich die Zahlen dieser Untersuchung gelesen habe, war ich selbst erstaunt. Die Dauer war von unter 20 Tagen bis über 8 Monate.

Ich kann mir diesen Unterschied nur in der eigenen Motivation erklären, sprich, wie hoch ist die eigene Belohnung, wenn das Ziel erreicht ist, zu dem die neuen Gewohnheiten bzw. Änderungen führen sollen? Ergänzend: wie sehr kannst du dir selbst das Ziel vorstellen, um den eigenen Antrieb zur Veränderung zu fördern? Und wie schnell erlebst du einen Teilerfolg durch eine neue automatische Tätigkeit. Sprich, wie schnell bekommst du selbst vor Augen geführt, dass es gut für dich ist, wenn du dies und jenes nun einfach anders machst.

Wie aber jetzt die Arbeitsgewohnheiten bei deinen Mitarbeitern ändern?

In kurzen Worten:

  • Ziel klar kommunizieren
  • was hat es für einen positiven Effekt für deine Mannschaft
  • den groben Weg dorthin erklären,
  • was ist dafür notwendig
  • ein Step werden dann veränderte Abläufe sein, sprich veränderte Arbeitsabläufe in diesem Fall

Und dann geht es meines Erachtens auch schon los. Selbst vorleben ist dann angesagt, sonst wird das nichts. Es gibt das alte Sprichwort: „Wasser predigen und Wein trinken“. Genauso wird unglaubwürdig, also ganz klar, selbst machen. Wasser trinken, um bei dem genannten Sprichwort zu bleiben.

  • Regelmäßig erinnern, ist der nächste wichtigste Task für dich. In kurzen aber dafür regelmäßigen Besprechungen beispielsweise. Wir haben morgens unseren Kick-off. Wenn ich nicht da bin und auch noch in einer anderen Zeitzone, bekommen meine Leute jeden Morgen ein Sprachmemo mit den wichtigsten Themen. Da sind eben auch ab und an Erinnerungen drin. Und neben den Erinnerungen, sind es natürlich die Vorgaben bzw. Aufgaben, die ich aufstelle.

Und jetzt kommt ein elementarer Teil:

  • regelmäßig abfragen. Also, dass, was du vorgibst, kontrollieren. Entweder du siehst das an sich entweder an den Ergebnissen oder du fragst ganz einfach nach. Natürlich musst du sich selbst ans Abfragen erinnern. Und da hat jeder seine eigenen Methoden. Ich gehe z.B. meine vorangegangenen Kick-off Notizen durch oder eine ganz einfache Erinnerung in meinem Kalender die mich dabei unterstützt.

Wie die eingangs erwähnte Studie gezeigt hat, gibt es weite Unterschiede, wer wie schnell neue Routine übernimmt, daher ist die Dauer des Erinnerns und Abfragens natürlich danach zu richten, bis Du selbst merkst, dass es zu einem Automatismus wurde.

So und das war es dann auch schon, keine Hexerei und kein Geheimnis.

Doch ein Geheimnis gibt’s: machen, machen, machen.

Was soll bei dir bzw. bei deinen Mitarbeitern verändert werden? Das ergibt sich aus deinen uns euren Zielen. Veränderte Ziele ergeben sich durch veränderte Herausforderungen, neue Herausforderungen sind ganz neue Chancen. Neue Chancen zu ergreifen, ermöglichen leichter Veränderungen in den Gewohnheiten herbeizuführen.

Lass deine Leute, lass deine Mitarbeiter wissen was Ihnen diese neuen Chancen bringen. Wie also die Belohnung aussieht.

Überleg mal, was steht jetzt so bei dir an? Mach es dir bewusst und fang an umzusetzen, denn nur durch das eigene Handeln beginnen Veränderungen und dabei wünsche ich dir maximalen Erfolg.

Liebe Grüße, bis zur nächsten Folge

Euer Thorsten

 

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